Fliessgewässer werden basierend auf dem Vorkommen von sogenannten Charakterarten (Fische) in Regionen eingeteilt. So wird die Muota aufgrund ihrer Dynamik und Struktur auf weiten Strecken als Forellenregion bezeichnet. Dies aufgrund der Breite und des Gefälles des Flusses. Das Gefälle ist ein Hinweis auf die lokal vorherrschende Strömungsgeschwindigkeit und Temperatur. In den Talböden des Muotatals und des Talkessels wird die Muota abschnittsweise auch als Barbenregion bezeichnet. Die jeweiligen Regionen werden von den namensgebenden Arten aufgrund ihrer eigenen Umweltansprüche besiedelt.
Unter Wasser liegende Lebensräume verbergen sich meist dem menschlichen Auge und sind durch die Wassertiefe, die Fliessgeschwindigkeit, die Zusammensetzung des Untergrundes und der Lichtverhältnisse/ Temperatur charakterisiert. Nebst den Fischen werden diese Lebensräume, nebst Weiteren, von wirbellosen Tieren, Blüten-Pflanzen, Moosen und Algen besiedelt.
Schager, E. & Peter, A. 2004: Methoden zur Untersuchung und Beurteilung der Fliesgewässer, Fische Stufe F (flächendeckend).