Die Muota, ein bedeutender Fluss des Bezirks Schwyz, entspringt auf einer Höhe von etwa 1730 Metern über dem Meeresspiegel an der Grenze zwischen den Kantonen Uri und Schwyz. Von dort aus fliesst sie weiterhin auf einer Höhe von 1150 Metern über dem Meeresspiegel im Kanton Schwyz weiter. Mit einer Länge von ungefähr 32 Kilometern stellt die Muota eine wichtige Wasserader in der Region dar. Die Hauptquelle der Muota befindet sich im hintersten Teil des Bisistales, wobei der Bach vom Alplertor nordwestlich der Windgälle als Hauptquelle angesehen wird. Das Einzugsgebiet des Flusses beträgt etwa 315,9 Quadratkilometer und umfasst eine Vielzahl von natürlichen und kulturellen Landschaften in den schwyzerischen Alpen.
Ihr Verlauf beginnt mit der Vereinigung mehrerer Quellbäche, die sich in der Nähe der Talstation Sahli der Glattalpbahn befinden. Schon kurz nach ihrer Entstehung stösst die Muota auf den Salisee, wo sie gestaut wird. Von dort aus durchzieht sie die Streusiedlung Bisisthal und die Ortschaften Muotathal, Ried und weitere kleine Siedlungen entlang ihres Weges. Während ihres Laufs wird die Muota von zahlreichen Zuflüssen, wie dem Bettbach und dem Laubgartenbach, gespeist, bevor sie ihren Weg Richtung Westen durch den Weiler Schränggigen (auch bekannt als Wylen in der Gemeinde Ingenbohl) fortsetzt und dann nach Süd-Südwesten abbiegt. Ihr Weg führt sie durch den Ingenbohler Gemeindeteil Brunnen, bevor sie schliesslich auf einer Höhe von 434 Metern über dem Meeresspiegel in den Vierwaldstättersee mündet. Insgesamt legt die Muota während ihres Laufs einen Höhenunterschied von etwa 1366 Metern zurück.
Die Benennung «Muota» leitet sich vom Begriff «Muoth-Aa» ab, was so viel bedeutet wie heftige Erregung, Zorn. Diese Bezeichnung deutet auf den wilden und reissenden Charakter des Flusses hin. Entlang ihres Verlaufs durchquert die Muota bewirtschaftete Alpen und kleine Streusiedlungen, die von ihrer Wasserführung und ihrem fruchtbaren Umland profitieren.