Das Gewöhnliche Quellmoos (Fontinalis antipyretica) gehört zu den unter Wasser lebenden Laubmoosen. Das Quellmoos wächst meist in langsam fliessenden, seltener in stehenden Gewässern. Es ist meist in sauberen, nährstoffarmen (oligotrophen) Bächen und grösseren Seen zu finden und wurde früher als Heilpflanze genutzt (fons „Quelle“, antipyretica „gegen Fieber“).
Die Art ist sehr weit verbreitet und kann in der Natur auch von Laien anhand der dreikantigen Anordnung der Blättchen gut erkannt werden.

Pflanzen und Moose haben in einem Fliessgewässer noch weitere Funktionen. Sie strukturieren mit ihren Ausläufern und Trieben das Gewässer. Je nach Grösse von Bach und Pflanze entstehen dadurch dynamische Abschnitte.
Pflanzen und Moose bieten vielen wirbellosen Tieren eine Nahrungsgrundlage und/oder einen geschützten Lebensraum.
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