Die Muota

Hochwasserschutz an der Muota

Das Hochwasserereignis im Jahr 1910 hat grossflächige Schäden, Erosionen und Zerstörungen angerichtet und dazu geführt, dass die Muota erstmals umfassend zugunsten des Hochwasserschutzes vom Balm (Hinterthal) bis zur Mündung verbaut wurde, um Erosionen und Verklausungen vorzubeugen. Die im Ereignis zerstörten Brücken wurden ohne Mittelabstützung im Gerinne neu erstellt.

Nach den Hochwasserereignissen 1977 und 1978 wurde die Muota ein weiteres Mal umfassend untersucht. Daraus resultierte das Generelle Ergänzungsprojekt von 1989, welches erstmal auch einen Umgang mit einem Überlastfall (Ereignis ist Grösser als die Ausbaudimensionierung) für den Talkessel Schwyz-Ingenbohl darlegte. Mit dem Projekt wurden mehrheitlich Dammerhöhungen an linken Ufer umgesetzt. Ziel davon war, dass falls dieses Überlastereignis eintritt vor allem Entlastungen über die rechte Uferseite unterhalb Ibach bis zur Mündung erfolgen, wo zu diesen Zeitpunkt auch noch sehr wenige bauliche Entwicklungen vorhanden waren.

Im Jahr 2005 ereignete sich das bisher grösste gemessene Hochwasser (es wird seit 1924 gemessen) an der Muota und der im generellen Ergänzungsprojekt vorgesehene Überlastfall trat ein. Dies führte auf dem Gemeindegebiet Muotathal an verschiedensten Stellen zum Versagen bestehender Böschungssicherungen und zu massiven Seiten- und Sohlenerosionen. Zeitweise war das Bisisthal nur noch bedingt erreichbar, da die Strasse in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Talkessel führte das Ereignis zu rechtsufrigen Entlastungen im Gebiet Husmatt und Rückstauproblematiken in der Seeweren bis ins Gewerbegebiet Urmiberg. Die Ausuferungen wurden durch eine Teilverklausung der historischen Wilerbrücke verstärkt. Nach dem Ereignis wurden in den letzten Jahren – um zusätzliche Sicherheiten zu schaffen – vereinzelte Teilbereiche des linksufrigen Damms punktuell ergänzt, die Sohle an neuralgischen Stellen mit Steinrampen fixiert und die historische Wylerbrücke wurde um einen Meter angehoben.

Zum heutigen Zeitpunkt besteht an der Muota im Siedlungsgebiet ein Schutz vor einem Hochwasser das statistisch alle 100 Jahre auftritt, auf der linken Uferseite im Talkessel ist sogar ein Schutz vor einem Hochwasser das statistisch alle 300 Jahre sichergestellt.

Für die Sicherheit und den Unterhalt an der Muota hat die Wuhrkorporation Muota und Starzlen mit sehr viel nebenberuflicher Tätigkeit über etwa 100 Jahre gesorgt. Mit der Neuorganisation des Hochwasserschutzes im Bezirk Schwyz ging diese verantwortungsvolle Arbeit an den Bezirk über. Hochwasserschutz ist eine Daueraufgabe die auch die kommenden Generationen noch beschäftigen wird.

Bilder der Schäden vom Hochwasser 2005.

Beitrag von der Abteilung Wasserbau, Amt für Gewässer des Kantons Schwyz

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